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Fehldiagnose mit schweren Folgen: Teil der Lunge entfernt

  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Was mit harmlosen Symptomen begann, führte für eine 49-jährige Grazerin zu einer dramatischen Wendung. Nach mehreren Untersuchungen wurde bei ihr Lungenkrebs diagnostiziert – eine Diagnose, die sich später als falsch herausstellte.

In der Annahme, schnell handeln zu müssen, ließ sich die Patientin operieren. Dabei wurde ein Teil ihrer Lunge entfernt. Erst danach zeigte sich eindeutig: Es lag kein Tumor vor.

Dr. Karin Prutsch-Lang vertritt die Betroffene nun rechtlich. Aus ihrer Sicht handelt es sich nicht um eine einzelne Fehleinschätzung, sondern um eine folgenschwere Kette von Entscheidungen auf unsicherer Grundlage.

Die Folgen sind sowohl körperlich als auch psychisch erheblich und wirken bis heute nach. Im Rahmen der Klage wird neben Schadenersatz auch die Haftung für mögliche zukünftige Schäden geltend gemacht.

Der Fall wird aktuell vor dem Landesgericht Graz verhandelt.


Artikel aus der ganzen Woche Nr. 15/26



 
 
 

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