top of page

Verdacht auf grob fahrlässige Tötung nach medizinischem Eingriff

  • 8. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Nach einem vermeintlichen Routineeingriff im LKH Hochsteiermark verstarb eine 57-jährige Patientin. Laut aktuellem Medienbericht verschlechterte sich ihr Zustand nach dem Eingriff plötzlich und erheblich. Im Raum steht der Verdacht, dass eine innere Blutung zu spät erkannt wurde.


Die Staatsanwaltschaft Leoben ermittelt nun wegen des Verdachts der grob fahrlässigen Tötung gegen die behandelnde Ärztin. Ein medizinisches Gutachten soll Hinweise auf mögliches Fehlverhalten enthalten. Seitens der KAGes wurde mitgeteilt, dass eine Sachverhaltsdarstellung eingebracht wurde und man mit den Ermittlungsbehörden kooperiere.


Für die Hinterbliebenen geht es in diesem Verfahren nicht nur um rechtliche Verantwortung, sondern vor allem um Aufklärung. Der Sohn der Verstorbenen wird von Dr. Prutsch-Lang vertreten. Für ihn bleibt die zentrale Frage, wie es nach einem geplanten Routineeingriff zu einem tödlichen Ausgang kommen konnte.


Wie Dr. Prutsch-Lang betont: "Für Gerichte mag ein solcher Fall ein weiteres Verfahren sein – für Angehörige bedeutet er Schmerz und Verlust, der ein Leben lang bleibt."


Artikel aus der Krone vom 08.05.2026



 
 
 

Kommentare


bottom of page